Freitag, Mai 16, 2008

What's the vision? What's the big idea?

Meine Vision umfasst den Aufbau einer Gemeinschaft nach neutestamentlichem Vorbild innerhalb der Gemeinde Gottes. Nach meinen bisherigen Erfahrungen erfordert dies das Durchbrechen bzw. die Neudefinition von gemeindlichen Strukturen. In meinem Fall beziehe ich mich auf Die Heilsarmee als gemeindlichen Hintergrund.

Eine mögliche Ausformung wäre eine Lebens- und Dienstgemeinschaft von Christen innerhalb eines sozialen Brennpunktes, die sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt hat, Gottes Bild von Gemeinschaft nachzuspüren und anzustreben, sowie durch ihr Leben und Dienst einen Unterschied in ihrem Lebensumfeld, ihrem Stadtteil zu machen.

Diese Gemeinschaft soll ganz bewusst nach außen nicht geschlossen, sondern so offen wie möglich gestaltet werden, beispielsweise durch eine Art Café als Anlaufstelle für Außenstehende.

Eine mögliche Ergänzung wäre die Ausweitung zu einem integrierten Jüngerschaftstrainingsprogramm. In diesem Fall würden junge Erwachsene mit dem Wunsch, ihr Leben von Gott verändern zu lassen, bewusst in die Gemeinschaft aufgenommen, um durch Erfahrung und Einsatz ihr Leben prägen zu lassen.


Was ist dein Traum?
Was ist dein Traum von Gemeinde?
Was ist dein Traum von der Heilsarmee?

wie auch immer man es nennen will...: WEG-Gemeinschaft - Café Vielfalt - Haus der Jünger

Meine Vision ist der Traum von einer authentischen christlichen Gemeinschaft, die ihre Herzen und Türen zeitlich unbeschränkt öffnet, um Zerbrochenen Heimat und Heilung anzubieten. Durch ihren Veränderung schaffenden Einfluss vermittelt sie den Menschen der Umgebung ein Bild dessen, was das Reich Gottes auf der Erde ausmacht.

Konkreter ausgedrückt umfasst sie ein neues Verständnis von Gemeinde innerhalb der Heilsarmee, das sich aus der gelebten Gemeinschaft untereinander und der real einbezogenen Gegenwart Gottes definiert. Ihr Kernstück ist ein Haus der Heimat für jeden, der Gemeinschaft sucht. Ein Haus mit offenen Türen, sowie voller Menschen, die bereit, sind Zuwendung, Zuhören und praktische Hilfe zu schenken, wo Menschen danach hungern.

In diese offene Gemeinschaft eingewebt ist das Zusammenleben von Christen, die sich an diesen Ort zum Dienst berufen wissen, sowie das in den Alltag integrierte Leben des Glaubens in Form von gemeinsamer Anbetung, Fürbitte und Suchen des Willens und der Wahrheit Gottes als Einladung und Zeugnis für sämtliche Anschlusssuchenden. Diese Gemeinschaft will eine Anlaufstelle und eine Quelle des Lebens sein für die Christen, die im gemeinsamen Dienst und Leben die Fülle christlicher Gemeinschaft suchen, für die Müden und Zweifelnden, die auf unterschiedlichste Weise ihren Weg durch die Tür und in die Gemeinschaft finden, sowie für junge Erwachsene, die eine Zeit ihres Lebens riskieren, um sich von Gott auf die Probe stellen und ihr Leben verändern zu lassen.

Gleichzeitig jedoch tragen das Alltagsleben der Christen der Gemeinschaft, ihr bewusstes Aufsuchen ihrer Mitmenschen und ihr praktischer Einsatz außerhalb der eigenen vier Wände die Einladung Gottes wie Ströme lebendigen Wassers in den Stadtteil.

Dürfte ich mich für einen Ort der Umsetzung meiner Vision entscheiden, würde ich den Hamburger Stadtteil St. Georg wählen. In diesem Fall ist alles, was die Vision beinhaltet, in folgenden Worten gesagt: „Es lebe St. Georg!“ Damit ist nichts anderes gemeint, als die Hoffnung, Gottes volles Leben in St. Georg sichtbar und erfahrbar zu machen. In ihrem Wesen jedoch ist diese Vision ortsunabhängig.